gew logo
landschaft

 

Startseite
Ruhrparlament
Bildungsregion Ruhr
Über uns ...
Kinderberichte
unsere Lobbyarbeit
Kinderarmut Armut
Frühförderung
Kleinraumforschung
EU-Förderprogramme
Demografie ...
Vernetzung Synergie
Grafiken
Schadensbilanz
Bildungsfinanzierung
viel los im Pott
Positionen
Berichtexpertitis
Artikel, Referate, ...
Schnuppperangebot
Boeckler Boxen: Fakten ...
Links
Impressum

Startseite arrow Schnuppperangebot

Schnuppperangebot Drucken E-Mail
 
Wer will so viel lesen?
 
Mit wenigen Worten zu einem  Eindruck kommen - das soll hier beim Schnuppppern geboten sein,
in Anlehnung an Frederic Vester:
"Üblicherweise ertrinkt man bei der Erfassung von Komplexität in Daten. Man sollte mit einer übersichtlichen Zahl von repräsentativen Einflußgrößen auskommen."
 
 
"Ein Versagen der Chancengleichheit ist für eine Demokratie kein  Kavaliersdelikt."
Karl Lauterbach 2007 - zitiert nach: Klemens Himpele, Bildungsfinanzierung

"Bisher wird fast alles in die Nachsorge investiert.  In einen Sozialstaat, der versucht, die Kinder aus dem Brunnen zu fischen, in den er sie hat fallen lassen."
Jutta Allmedinger, Präsidentin des Wissenschaftsrates Berlin, ehemalige Präsidentin des Instituts für  Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit 2007


"Ich habe den Eindruck, die bloße Berichterstattung wird zum Politikersatz.
Sie wird nicht zur handlungsrelevanten Information.
Die Verantwortung wird hin - und hergeschoben."
Professor Dr. Strohmeier, 2002


"Das Ruhrgebiet müsste Vorreiter sein: Die Antworten, wie man Parallelgesellschaften integriert, werden hier gegeben, wo sie existieren. .... Und die Entscheidungsstrukturen im und für das Ruhrgebiet werden darauf überprüft, ob sie einen solchen Aufbruch eher fördern oder verhindern."
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Ulrich Reitz,  2006

"Eher werden die Weltkrieg - II - Fliegerbunker im Ruhrgebiet abgerissen, als dass den Sonntagsreden über die Bedeutung von Bildung und Frühförderung Taten folgen.
Alfons Kunze
 

"Die eigentlich erforderlichen Finanzmittel für eine Behebung der stärksten Unterfinanzierung im Elementarbereich können von den Kommunen und dem Land haushaltstechnisch gar nicht alleine aufgebracht werden – hier erweist sich ganz besonders die vollzogene Föderalismusreform als Schuss ins Knie. Der frühkindliche Bereich ist sowohl hinsichtlich der (Qualifikation und) Bezahlung des Personals wie auch der sächlichen Ausstattung der Einrichtungen in der Bildungshierarchie am schlechtesten ausgestattet."
Professor Sell, 2007

  
"Allen diesen Vorschlägen ist eines gemeinsam: Sie sind nie realisiert worden. Nachdem im Frühjahr 2007 der Sonderberichterstatter der UNO, Vernor Muñoz, Deutschlands Schulsystem scharf kritisierte, reagierte die Vorsitzende des Bildungsausschusses des Bundestages, Ulla Burchard (SPD) mit der Forderung einer gemeinsamen Offensive von Bund und Ländern im Bildungsbereich und forderte hierfür einen nationalen Bildungspakt .... Schon zuvor hatte die damalige Direktorin des Instituts für Arbeitsmarktforschung (IAB) , Jutta Allmendiger, einen nationalen Pakt für Bildung gefordert. Bund und Länder müssten mehr in Bildung investieren ... Diese Auflistung ließe sich weiter fortsetzen".

 

"Frühförderung muss im Ruhrgebiet zur Querschnittsaufgabe aller Politik- und Verwaltungsebenen werden! Dies voran zu treiben, hat sich die Projektgemeinschaft „masterplan Bildung Ruhrgebiet - Bildung von null bis zehn“ gebildet."
AG masterplan Bildung Ruhrgebiet
 

„Vorschulbildung als effektivstes Mittel
  • um eine Grundlage für das weitere Lernen zu schaffen 
  • um dem Schulversagen vorzubeugen
  • um mehr Gerechtigkeit bei den Bildungsergebnissen zu erreichen
  • um soziale Eingliederung zu ereichen“
 
„Milliardenkosten durch Nichtbeachtung der sozialen Rendite der
 allgemeinen und beruflichen Bildung"

Jan Figel, EU–Kommissar für allgemeine und berufliche Bildung, Kultur und Mehrsprachigkeit 08.09.2006

  

"Das Ruhrgebiet erhielt 361 Millionen € im Zeitraum 2000 bis 2006 aus dem NRW – EU – Ziel 2 Programm für kommunale Entwicklungsschwerpunkte. Hier wurde und wird ersichtlich Einsatz der Kommunen sichtbar, erst kürzlich wurde eine Stelle für Wirtschaftsförderung geschaffen.
Es kann nicht sein, das es einen adäquaten Einsatz der Politik für Bildungsförderung nicht gibt."
AG masterplan Bildung Ruhrgebiet

 
"Es kann nicht sein, dass der Europäische Sozialfond bisher nur genutzt wurde für Intervention dann, wenn Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf als gescheitert identifizierbar sind.
Warum wird der ESF nicht genutzt für „Bildung von Anfang an“, für die „Sicherung einer angemessenen Förderung von Zielgruppen, insbesondere auch arbeitsmarktfernen Gruppen?""
AG masterplan Bildung Ruhrgebiet
 
 
„Die politischen Reaktionen auf drängende Probleme von Kindern sind gekennzeichnet sind von Einzelaktionen, vorgeblichen Patentlösungen, Restriktionsandrohungen gegen Eltern und Installation immer neuer Modellprojekte. Bund, Länder und Gemeinden müssen integrierte Hilfeleistungen vielfältigster Art aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich aus einer Hand anbieten."
Deutscher Kinderschutzbund,  Netzwerk "Frühe Hilfen" 2007

 

Der Strukturwandel im Ruhrgebiet kann nur mit bestens ausgebildeten Arbeitskräften bewältigt werden.

Die Voraussetzung für die Ansiedlung zukunfts-orientierter Industrien ist die „qualifikatorische Infrastruktur“.
Zur ZUKUNFTSINITIATIVE MONTAN  gehört die ZUKUNFTSINITIATIVE BILDUNG.

Die Region muß über ein intaktes und leistungsfähiges Schulwesen verfügen!
Alarmbericht: Schulbereich in der Emscher – Lippe - Region
GEW im Ruhrgebiet März 1990

 

"Die Federführung wird einem „runden Tisch“ überantwortet, an dem neben Politik und Verwaltung auch noch die wichtigen gesellschaftlichen Interessenorganisationen sitzen, und es ist alles „auf die lange Bank geschoben“."
Rolf G. Heinze, Josef Hubert, Dieter Spalink, Sybille Stöbe-Blosse 2005
 

 

"Das Ruhrgebiet braucht die gemeinsame Anstrengung einer politischen Allianz, in der das Land und die Kommunen sowie die Wirtschaft mit den zivilgesellschaftlichen Kräften zusammenwirken, um allen Kindern und Jugendlichen in der Region eine Perspektive zu geben."
Dr. Manfred Beck, Prof. Dr. Wolfgang Hinte, Prof. Dr. Klaus Klemm, Peter Rose, Dr. Oliver Scheytt, Brigitte Schumann, Prof. Dr. Klaus – Peter Strohmeier, 2002
 

"Im Projekt Städteregion Ruhr 2030 ging und geht es um eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Ruhrgebietsstädten, durch die konkrete Gemeinschaftsaufgaben erfüllt werden sollen, und deren erfolgreiche Bewältigung im Interesse  aller Städte und damit der Region insgesamt liegt."
Städteregion Ruhr 2030 – Erfolgreiche Beispiele interkommunaler Kooperationen, 2005
 

"Das, was die einzelnen Städte für den ersten Lebens- und Bildungsabschnitt leisten können, (neben den für andere kommunale Bereiche zuständigen Präventionsräten, Ehrenamtsagenturen, Stabsstellen, Stadtteilkonferenzen,..) wird bestenfalls dazu beitragen, dass eine schwierige Situation sich nicht verschlechtert. Verbesserungen, ein Durchbruch im Bildungsbereich ist, allein von der einzelnen Kommune versucht, keinesfalls zu erwarten."
AG masterplan Bildung Ruhrgebiet

 

"Die direkten Kosten mangelnder Ausbildungsreife in Deutschland belaufen sich auf 7,1 Milliarden jährlich. Davon entfallen 3,4 Milliarden Euro auf die nachschulische „Reparatur“ schulischer Defizite."
Institut der Deutschen Wirtschaft Köln, Helmut E. Klein,  2005

 

"Der künftige Bedarf an Arbeitskräften muss  quanitativ und qualifikatorisch gedeckt sein.
Ansonsten droht Massenarbeitslosigkeit bei gleichzeitigem Fachkräftemangel, was Wirtschaft und Gesellschaft vor ernsthafte Probleme stellen würde."
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit, 2007

 

"Der Abstimmungs- und Koordinierungsbedarf  innerhalb des föderalen Systems ist im Grundsatz unbestritten. Es bedarf großer Anstrengungen und integrierter Konzepte von Seiten des Bundes, der Länder und der Kommunen."
Studie „Bildungsgerechtigkeit für alle Kinder als zukunftsweisende Aufgabe einer vorsorgenden Gesellschaftspolitik“  2006

 

"Probleme enden nicht an der Stadtgrenze.

Im Konkurrenzkampf um Fördermittel ist der Blick über den Tellerrand, ist interkommunale Zusammenarbeit  unverzichtbar und die Grundlage für die erfolgreiche Umstrukturierung."   
OB Frank Baranowski


ZEFIR – Studie 
Bevölkerungsentwicklung und Sozialraumstruktur im Ruhrgebiet (2002) 190 der 410 Stadtteile des Ruhrgebietes sind sog. arme Stadtteile. In diesen Stadtteilen wächst die Mehrheit der jungen Generation heran. 
GEW:
Demographische Entwicklung und Bildungsbenachteiligung 
•  wird nicht entschieden genug angegangen. 
•  Ausweisung „prioritärer Bildungsbereiche“ nötig. 
•  Ruhrgebietsübergreifendes vernetztes, konsequentes Handeln nötig 


 
"So lange die völlig verzerrte Kosten-Nutzen-Verteilung zwischen den förderalen Ebenen im Kita-Bereich nicht im Finanzierungssystem adäquat bzw. zumindest annähernd abgebildet werden, kann es keinen wirklichen Sprung nach vorne geben und der Ausbau von Angeboten wird auf Kosten der Qualität erfolgen (müssen)."
Professor Sell, 2007